School Olympic Games: Röka-Team erreicht Platz drei

Livia Omogbehin, Lionel Salakiaku, Frau Puscher, Jovan Smigic, Gerd Kanter, Nele Metzke, Leonie Weindorf und Inaki Zimmermann (v.l.n.r.)

Sportlich erfolgreich, kulturell interessant, beeindruckend erlebnisreich: Eine Mannschaft vertrat kurz vor den Herbstferien das Gymnasium am Römerkastell bei den School Olympic Games in Estland. Die Veranstaltung wird im Zweijahresrhythmus an einem Gymnasium in Ülenurme ausgetragen. Die Freude im Röka-Team war groß: Die drei Schülerinnen und drei Schüler kamen nach spannenden Wettkämpfen in der Altersklasse der 16/17-Jährigen auf einen guten dritten Platz.

Die School Olympic Games laufen unter „dem Dach“ der estnischen Olympischen Akademie. Der Wettbewerb setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Neben den sportlichen Leistungen spielt das Wissen über vergangene Olympische Spiele eine Rolle.

Eine spannende Mischung, der die Schülerinnen und Schüler des Röka mit ihrer Lehrerin Sigrid Puscher voller Vorfreude entgegenblickten. Schließlich bestehen die zu absolvierenden Disziplinen bei den School Olympic Games nicht nur aus klassischen Sportarten. So mussten beispielsweise die Mädels auf einer Trage transportiert werden oder alle gemeinsam auf zwei Skiern eine bestimmte Strecke zurücklegen. Zudem standen auch eine Staffel, Standweitsprung und Elfmeterschießen auf dem Programm. Den krönenden Abschluss bildete das Tauziehen. Unsere Sportler überzeugten insbesondere bei den läuferischen Disziplinen und beim Standweitsprung – ein starker Bronzerang bei den 16/17-Jährigen war der verdiente Lohn.

Doch die vielen beeindruckenden Erlebnisse gingen weit über das sportliche hinaus: Einen Hauch von olympischem Flair erlebten die Teilnehmer bei der Eröffnungsveranstaltung. Die Organisatoren hatten Elemente einer olympischen Eröffnungsfeier einfließen lassen. Das Einmarschieren der Teams mit Flagge, das Spielen der Nationalhymne, das Hissen der olympischen Flagge, das Sprechen des Eides von einer Sportlerin und einem Schiedsrichter, das Abspielen der olympischen Hymne sowie tänzerischen und gymnastischen Darbietungen sorgten für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Als Highlight trug der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister im Diskuswurf Gerd Kanter das olympische Feuer ins Stadion.

Auch abseits der sportlichen Einsätze boten die Veranstalter interessante Abwechslung. So standen eine Führung durch die Schule und das estnische Sport- und Olympiamuseum sowie eine Stadtführung in Ülenurme auf dem Programm. Vor der Rückreise nach Deutschland hatten die Schülerinnen und Schüler zudem die Möglichkeit, einen Eindruck von Estlands Hauptstadt Tallin zu bekommen. In all der Zeit kam der Spaß nie zu kurz. Das Fazit fiel durchweg positiv aus: Nach vier vollgepackten, abwechslungsreichen (Sport)Tagen erreichte die Röka-Mannschaft mit vielen spannenden Eindrücken und Ideen im Gepäck wieder deutschen Boden.

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